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Selbstmarketing – die Rolle deines Lebens.

Selbstmarketing

Letzten Donnerstag war ich wieder einmal in Linz zu Gast. Im Rahmen der Neugründerworkshops beim ÖSB. Thema „Selbstmarketing„, oder wie ich es am 4. April 2001 „erfunden“ habe: personal-branding®. Ja, nicht die Schweizer haben’s erfunden. Ich war es. Vor knapp 17 Jahren hatte ich die Idee, dass auch Menschen wie Marken sind und als Marken positioniert werden können. Mit der Markennummer 199757 liegt beim österreichischen Patentamt der Beweis vor. Ich war wohl ein Trendsetter. Lichtjahre voraus. Noch vor Social Media. Seit dem ist viel Wasser die Donau flussabwärts geflossen. Gleichzeitig ist das Thema aktueller denn je geworden.

Selbstmarketing
Selbstmarketing-Prinzip

Gut sein allein, reicht nicht aus.

Der Grundgedanke beim Selbstmarketing ist einfach. Wir alle sind von Geburt aus einzigartig. Das ist vor allem auch genetisch bedingt. Das Buch „Die Macht der Gene“ von Markus Hengtschläger untermauert dies wissenschaftlich. Diese Einzigartigkeit verlieren wir dann im Laufe der Jahre. Einerseits durch äußere Einflüsse wie vorherrschende Systeme (Bildung oder Erziehung) oder durch die Tatsache, dass wir uns lieber wo anlehnen, statt selbst zu entwickeln. Mitschwimmen statt Vorauskraulen. Unser angeborenes Selbstmarketingverständnis geht verloren. Wer von uns geht heute noch auf andere Menschen zu und sagt ganz einfach: „Schau, wie toll ich das gemacht habe“. Als Kind war das selbstverständlich. Eltern wissen, wovon ich spreche. Wir passen uns an oder werden ganz einfach unfreiwillig angepasst. Masse statt Klasse. Obwohl wir ja einzigartig sind.

Jahre später geht es in die Selbständigkeit. Mit Produkten oder Dienstleistungen, die es schon gibt. Die Suche nach einem echten USP gestaltet sich kompliziert. Von hoffnungslos bis unmöglich. Der Versuch, besser zu sein als der Mitbewerb wirkt krampfhaft und künstlich. Gut sein allein, reicht nicht aus. Es braucht auch Menschen, die darüber reden, schreiben oder sogar davon träumen.

Selbstmarketing – der gute Ruf, der vorauseilt.

Der gute Ruf, ist für EPUs das beste Marketinginstrument. Und genau um diesen gute Ruf geht es beim Selbstmarketing. Es geht darum, über die eigene Persönlichkeit zu wirken und wahrgenommen zu werden. Mein Tipp für alle EPUs: Ein guter Persönlichkeitstest ist zum Start in die Selbständigkeit aussagekräftiger als ein schnell gestrickter Business Plan. Wer sich gut kennt profitiert mehr, als jemand, der für die Bank ausrechnet, wieviel er eventuell, vielleicht umsetzen und verdienen wird. Nur so am Rande. Was macht also eine Unternehmermarke aus:

  • die eigenen Stärken kennen
  • diese auf den Punkt bringen
  • und sie dann in der Praxis anwenden

Punkt eins ist ein Besuch bei sich selbst, Punkt zwei die Kunst zu Verzichten und Punkt drei ein kreatives Austoben. Außerhalb der Normen und Regeln. Denn im Selbstmarketing gibt es keine Regeln. Anders ist besser als besser.  Alles in allem ist Selbstmarketing ein Prozess. Ein Prozess der Selbstfindung und der Selbstachtung.

Im Wort Geschichte steckt das Ich.

Die Einzigartigkeit jedes Einzelnen liegt in der eigenen Geschichte. Mit der eigenen Geschichte kann man dem Publikum schnell klar machen, worin der wichtige Mehrwert liegt. Die persönliche Vergangenheit  liefert den Beweis für die unternehmerische Zukunft. Die Herkunft, die Prägung, die Ausbildung, die Fertigkeiten, die Denke, das Handeln. Das kann uns keiner so schnell nachmachen. Hier sind wir das Original und hier unterscheiden wir uns von den anderen. Wenn die Workshop Teilnehmer auf die Frage „Wer bin ich?“ keine Antwort haben, dann brennt der Hut. Dabei ist die Antwort „Malermeister“, „Coach“ oder „Fitnesstrainer“ gleichbedeutend wie keine Antwort.

Erst Anworten wie „Fitness Rebell“, „Kanu Tom“, „Körpertrainer“, „Fitessdenkerin“, „Haus und Hof Koch“ oder „Klarsäerin“ kann man gelten lassen und als Basis für ein gelungenes Selbstmarketing verwenden. Denn Selbstmarkeiting fordert immer wieder heraus, sich mit dem eigenen „Ich“ zu beschäftigten und die Antwort auf folgende Fragen zu finden:

  • Wer bin ich?
  • Wie sage ich das in einem Wort?
  • Woran erkennt man mich?

Genau das gehe ich mit den Teilnehmern meiner „Impulse to go“ Termine durch. In Gruppen wie auch in Einzelgesprächen. Bei Interesse einfach eine Anfrage senden. Wir treffen uns dann zu einem Kaffee. In Wien, Linz oder Eisenstadt.

#impulsetogo

Danke für ihre Empfehlung

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